Produkte filtern

Zur Überprüfung der Härte von Gusseisen, einem porösen und unebenen Material, ist das ideale Verfahren die Brinellprüfung.

Härteprüfung an Gusseisen

Aufgrund seiner Eigenschaft einer hohen Fließfähigkeit bei der Schmelztemperatur wird Gusseisen häufig bei der Herstellung von Formen für ein breites Spektrum von Teilen oder Fertigprodukten verwendet. Es handelt sich um ein poröses und unebenes Material, weshalb sich das Brinell-Prinzip besonders zur Überprüfung der Härte von Gusseisen eignet. In diesem Fall wird der Test in der Tat durch einen Kugeleindrücker durchgeführt, unter Einbeziehung einer größeren Fläche (im Vergleich zu dem, was mit dem Rockwell-Diamanteindringkörper passiert) und mit dem Ergebnis einer repräsentativeren Messung des zu prüfenden Materials. Aus dem gleichen Grund wird eine Last von 3000 kgf verwendet, sofern die Dicke des zu prüfenden Teils es zulässt.

Einschränkungen des Brinell-Wertes auf Gusseisen

Die dunkle und raue Oberfläche des Gusseisens erschwert das automatische Lesen des Abdrucks: Aus diesem Grund gibt es auf dem Markt optische Lesegeräte, die das Bild digitalisieren und im Negativ neu positionieren können, was zu einem genaueren Scan des Abdrucks führt. Für dünnere Werkstücke umfasst das Ernst Härteprüfgeräteprogramm eine Reihe von Rockwell Tischgeräten mit Brinell-Lasten und Eindringkörpern, die es ermöglichen, Brinell-Prüfungen bis zu 187,5 kg nach Standardnormen durchzuführen.